Orte im Ötztal

Das Ötztal ist ein Seitental des Inntals im Bundesland Tirol in Österreich.
Das Ötztal verläuft in Nord-Süd-Richtung und ist ein 65km langes Alpental. Es ist somit das längste Seitental des Inntals und das längste Quertal der Ostalpen. Das Tal trennt die Stubaier Alpen im Osten von den Ötztaler Alpen im Westen. Politisch gehört es zum Bezirk Imst. Der Name leitet sich vom Hauptort Oetz ab, der Gerichtsort war.


Etwa 45 km westlich von Innsbruck mündet die Ötztaler Ache in einer Bergsturzlandschaft des Tschirgant, zwischen Haiming und Roppen in etwa 670 m Seehöhe in den Inn. Nur etwa 7% der Talfläche gelten als Siedlungsraum. Der Tschirgant schützt das Tal weitgehend vor kalten Nordwinden, und die Südwinde was sich sehr auf das Klima und die Vegetation auswirkt. Durch die Lage ist das Ötztal eines der trockensten Gebiete des Alpenraums.


Bereits vor 9000 Jahren wurde die Hochgebirgsregion des Innerötztals von steinzeitlichen Jägern durchstreift. Ein bedeutender Fund gelang 1991, als am Hauslabjoch eine Gletschermumie aus der Jungsteinzeit (etwa 3300 v. Chr.) gefunden wurde, der berühmte Ötzi. Das Tal war schon damals Hochweidegebiet. Im übrigen Ötztal fehlen bisher Funde aus der Bronze- und Eisenzeit.


Das Ötztal zählt mit ca. 3,2 Millionen Übernachtungen zu den touristischen Highlights in Tirol. Die Orte im äußeren Ötztal sind eher zweisaisonal ausgerichtet, wogegen in Sölden mit seinen Ortsteilen der Wintertourismus dominant ist. Die gewaltigen Panoramen, Eindrücken und die Vielzahl an Urlaubsmöglichkeiten im Sommer und Winter begeistern.